Geschichte des Projekts:

Als ehemaliger Hanggleiter, begann ich mit dem Segelflug 91, zuerst in Grenoble und dann in Romans (beides in den französischen Alpen. In den Hallen der privaten Segelflugzeuge in Grenoble findet man die größte Ansammlung von ASK14 (eigenstartfähiges Segelflugzeug) in Frankreich und wahrscheinlich auch in Europa. Diese Ansammlung wurde durch J.L. Perrier gegründet, einer Schlüsselfigur des regionalen Segelflugs. Das Flugzeug ist eine Schleicher Entwicklung der 70er Jahre. Die etwas gekürzte Fläche (14,3 m) stammt von der Ka 6, der Rumpf ist eine eigene Entwicklung. Es ist mit einem Hirth Vierzylinder-Zweitaktmotor (26 PS) ausgestattet. Das Leergewicht liegt bei 245 kg, die Gleitzahl bei 28 und die Sinkgeschwindigkeit (0,75 bei 72 km/h) bei der eines guten Segelflugzeugs. (pour Max : I looked the figures up)
Als ich mit der Überlandfliegerei begann, fand wertvolle Unterstützung bei früheren Hanggleiterpiloten, die früher zum Segelflug gewechselt waren und jetzt mit den ASK 14 flogen. Obwohl ich die neueren Segelflugzeuge flog, war es oft schwer und manchmal unmöglich, diesen alten ausgedienten Flugzeugen zu folgen. Wir wußten natürlich, das der Pilotenfaktor vor dem Flugzeugfaktor kommt, was den Unterschied dann auf der Stecke ausmacht. Und ich sah auch, daß ein gut geflogener Oldtimer, sein altersbedingtes Handikap unter den oft schwierigen Bedingungen des Alpensegelflugs mehr als wettmachen kann.
Außerdem begeistert die Unabhängigkeit und das einfache Handling eines leichten eigenstartfähigen Segelflugzeugs. Zuzusehen, wie meine Freunde 15-20 Minuten nach der Ankunft am Flugplatz in der Luft waren, brachte mich zum Nachdenken.
Logischerweise muß die technische Entwicklung der letzen 3 Jahrzehnte es ermöglichen, bessere Leistungen als die ASK 14 zu erreichen, ohne in die Gegend der High End Flugzeuge vorstoßen zu wollen. Die UL Klasse ermöglicht mehr Freiheit beim Betrieb des Flugzeugs.
Das ist das Ziel des Graal.